In 49 Tagen…
9 08 2010…sind wir schon in London. Die Zeit vergeht für uns wirklich wie im Flug und der Abflug rückt immer näher. Natürlich freuen wir uns riesig auf das Abenteuer Weltreise, aber wir merken beide das inzwischen auch ein bißchen Anspannung dazu gekommen ist. Was erwartet uns in Südamerika? Haben wir nicht doch in unserem Organisationsmarathon irgendwas vergessen? Naja, wir sind zumindest schon schlauer was in den ersten beiden Wochen auf uns zukommt. Ela hat in der Zwischenzeit eine nette Sprachschule für uns gefunden und zwar die Simon Bolivar in Quito (www.simon-bolivar.com). Wir haben dort für zwei Wochen einen Einzel- bzw. Doppel-Intensivkurs gebucht, heißt also Ela, el profesor/la profesora und ich. Vormittags gibt´s von montags bis freitags 4 Stunden Spanischunterricht und der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Die Schule bietet jede Menge Freizeitaktivitäten und Wochenendausflüge, so das uns sicherlich nicht langweilig wird. Außerdem gilt es ja Quito zu entdecken. Hierbei können wir sicherlich auf die Hilfe unserer Gastfamilie zählen in der wir für die Zeit in der Schule untergebracht sind. Wo und bei wem wir landen ist noch nicht klar, unsere Sachbearbeiterin deren Namen ich schon vergessen hab (Ela aber sicherlich nicht), sucht zurzeit nach einer Familie die uns evtl beide unterbringen kann. Da Ela ja ohne meine starke Schulter 🙂 schlecht schläft, wäre das natürlich perfekt.
Somit werden wir uns also die ersten 2 1/2 Wochen in und um Quito herum aufhalten. Aufgrund der vielen Sehenswürdigkeiten und Ausflugsmöglichkeiten ist das aber bestimmt keine Problem. Ganz im Gegenteil, zunächst einmal ein wenig akklimatisieren und die bisher fremde Welt ein bissl beobachten. Gemeinsam mit unserer Gastfamilie werden wir sicherlich einen etwas engeren Kontakt zu den quitenos bekommen und deren Kultur und Gewohnheiten besser kennenlernen. Wir freuen uns riesig darauf, denn genau das ist ja einer der vielen Gründe unserer Reise. Außerdem werden wir so auch die hoffentlich gute Küche Ecuadors probieren können. Auch wenn das uns Deutschen als Haustier liebgewonnene Meerschwein dort eine Delikatesse ist, gibt´s sicherlich auch andere kulinarische Köstlichkeiten.
Bei uns zu Hause „fliegen“ wir zurzeit von einem Wochenende zum Nächsten. Mein Auto ist inzwischen weg und ich hatte ja großspurig meine Radtouren von Oberemmel nach Saarburg angekündigt. Naja, ich fahr eben so ungern Fahrrad…also nimmt Ela mich morgens mit nach Wiltingen, da geht´s dann in den Zug und abends von Wiltingen dann zu Fuß nach Emmel. So langsam werden auch die verstörten Blicke der Autofahrer zwischen Emmel und Wiltingen weniger… :-)…und manchmal hab ich sogar das Glück von Wiltingen aus mitgenommen zu werden…danke Melanie! 🙂
Inzwischen gibt´s auch gute Nachrichten aus dem Ländchen. Ela wird ebenfalls für unsere kleine Auszeit freigestellt und muss sich im nächsten Jahr keinen neuen Job suchen. Jetzt und hier wollen wir natürlich auch die Chance nutzen und dafür artig DANKE sagen, denn wir wissen das so eine Chance nicht selbstverständlich ist. Also nochmal vieeeelen Dank oder für die Luxemburger Meeeeerccciiii!
Wenn´s was Neues zu berichten gibt, melden wir uns.
Lg, Ela und Seb
Das klingt ja schon wieder sehr aufregend, es freut mich das ihr mit der Sprachschule vorangekommen seid. Na dann mal viel spaß bei euren letzten Tagen hier in good old Germany. Bin echt gespannt wie eure Reise weiter geht!
Und Herzlichen Glückwunsch das es so toll mit dem unbezahlten Urlaub geklappt hat! Da macht die Reise ja gleich noch mehr Spaß!
bis bald alles liebe