Inselhüpfen auf Thai
7 07 2011In Ko Tao oder wie man hier auch sagt „Ko Tauch“ springen wir auf der Leiter der Zivilisation zunächst einmal eine Stufe nach unten. Die Straßen verdienen diesen Namen nun wirklich nicht mehr und das Inselinnere ist nur noch über Feldwege zu erreichen die eigentlich nur mit einem Armeepanzer zu befahren sind. Aber bei einer Größe von 21 qkm ist das schließlich auch nicht so schlimm. Dafür hat Ko Tao aber sicherlich auch die höchste Dichte an Tauchschulen denn bei der letzten Zählung im Sommer 2008 waren es immerhin über 40 verschiedene Anbieter!
Wie unser Alltag also ausgesehen hat, könnt ihr euch sicherlich vorstellen, oder? Gemütliches Frühstück, mittags in einer der vielen Buchten in der Sonne faulenzen oder eben Maske und Schnorchel auf und die Unterwasserwelt erkunden, Stress pur 🙂 !
Um die ganze Vielfalt unter Wasser kennenzulernen, buchen wir an einem Tag auch einen Schnorcheltrip und so einfach entdeckt man dann eben auch den Rest der Insel. Ela hatte am nächsten Tag noch ein ganz besonderes Taucherlebnis, aber davon erzählt sie euch beim nächsten Mal am besten selbst…
Ein besonderes Highlight dieser Insel sind aber die Abende am Strand. Die vielen kleinen Bars und Cafés direkt am Wasser, die Füße im Sand und einen leckeren Caipirinha in der Hand, was will man mehr? Die Atmosphäre bei Kerzenschein und entspannter Musik ist wirklich der Knaller!
Vier Tage verbringen wir auf diesem kleinen Inselparadies, aber es gibt ja noch mehr zu entdecken. Wir buchen also die Weiterfahrt und verlassen die Ostküste in Richtung Westen, Ko Phi Phi heißt unser Ziel.
Wir nutzen eine für uns neue Transportmöglichkeit, das Nachtboot. Die Fahrt zurück zum Festland soll knappe acht Stunden dauern, aber warum? Die Hinfahrt ist doch deutlich kürzer gewesen…wir stellen dann fest, dass es an unserem Boot liegt, welches vermutlich in den wilden Siebzigern als Transportschiff genutzt wurde. Als das normale Transportgeschäft abflaute, überlegte man sich was denn sonst noch so transportiert werden könnte? Na, ist doch klar, Touristen! Aus dem Frachtraum wird der Schlafraum und los gehts! Die ganze Sache hatte irgendwie was von einem Flüchtlingstransport auf hoher See, nur ohne Flüchtlinge (wahrscheinlich). Wir haben allerdings ganz gut geschlafen und sind wieder um eine Erfahrung reicher 🙂 .
Am Festland angekommen gehts mit Bus und einer weiteren Fähre nach Ko Phi Phi. Wir sind ja auf Ko Tao auf der Zivilisationsleiter eine Stufe runter gesprungen, ihr erinnert euch sicherlich noch, oder? Jetzt springen wir sogar zwei Stufen auf einmal nach unten, denn Straßen gibts hier gar keine mehr und der Personentransport wird per Longtailboot erledigt.
Wir haben wieder Glück und finden direkt einen schönen Bungalow in einer netten kleinen Bucht. Nun ja, unsere Tagesaktivitäten haben sich im Vergleich zum letzten Inselaufenthalt nicht wirklich verändert, aber ihr seid uns deswegen bestimmt nicht böse, oder?
Wir erkunden neue traumhafte Strände und sogar einen ganz Besonderen! Wir hatten doch schon seit langer Zeit kein Bilderrätsel mehr…also wer kennt den letzten Strand aus unserer Bildergalerie?
Nach so viel Hüpferei gings gestern Abend zurück nach Bangkok, wieder per Nachtzug. Marco und Julchen treten heute Abend die Heimreise an und für uns gehts morgen früh weiter nach Vietnam. Die gemeinsame Zeit ging viel zu schnell vorbei und wir wünschen den beiden einen guten Flug!
Da wäre dann wieder die Geschichte mit dem weinenden und dem lachenden Auge, denn wir haben kurzfristig wieder Verstärkung angefordert. Wir treffen Jochen und Rebecca am Sonntag in Hanoi und reisen mit den beiden bis Ende Juli durch Vietnam.
Also machts gut und lasst von euch hören.
Letzte Grüße aus Bangkok,
Ela, Julchen, Marco und Seb
Kategorien : Thailand














